Diese Masterarbeit ist zugleich eine ergänzende Teilstudie zu dem



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7-4-2015

Diese Masterarbeit ist zugleich eine ergänzende Teilstudie zu dem Belevingsonderzoek Duits 2015 vom DIA

Universiteit Utrecht
Faculteit Geesteswetenschappen
Departement Talen, Literatuur, Communicatie

Master Interculturele Communicatie


Taalspecifiek Duits

Sanne Vrijhoeven


4128672

Frau Doris Abitzsch



Bier, Bratwurst und Schnitzel

Eine Analyse der soziokulturellen Inhalte des Unterstufenlehrwerkes Na Klar! und deren Anwendung im Deutschunterricht





Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung 3

2 Theoretischer Rahmen 6

2.1. Studien bezüglich des Deutschlandbildes in den Niederlanden 6

2.1.1. Belevingsonderzoek Duits 2014 7

2.2. Deutschland und die Niederlande 9

9

2.3. DaF und interkulturelle Kompetenz, bzw. interkulturelles Verstehen 9



2.3.1. Fremdsprachenunterricht 10

2.3.2. Interkulturelle Kompetenz und savoirs (Byram) 11

2.4 Landeskunde 15

2.4.1. Klassifizierung von Landeskunde und soziokultureller Kompetenz 15

2.5. Progressionsstufen Witte (2009) 18

2.2.5. Kernziele für den Deutschunterricht in den Niederlanden 19

3 Fragestellung 21

3.1.Teilfragen 21

4 Methode 22

4.1. Korpus 22

4.2. Analysemethoden 22

4.2.1. Lehrwerkanalyse 23

4.2.1.1. Schritte der Lehrwerkanalyse 23

4.2.2. Interviewanalyse 25

5 Lehrwerkanalyse 26

7 Diskussion 33

9 Fazit 42

Literaturverzeichnis 43

Lehrwerke 43

Literatur 43

Anhang B 61

Interviewvragen 61

Anhang C 66

C.1. Beurteilung des Lehrwerkes bezüglich soziokultureller Kompetenz 66

C.1.1. Interview 1 66

C.1.2. Interview 2 67

C.1.3. Interview 3 72

C.2. Gestaltung Ihres Deutschunterrichtes und Vermittlung von soziokulturelle Kompetenz 86

C.2.1. Interview 1 86

C.2.2. Interview 2 93

C.2.3. Interview 3 99



1 Einleitung


Die Niederlande erwirtschaften Milliarden Euro weniger, weil das Deutsch der Niederländer sehr mangelhaft ist. (Verkuil, 2015) Außerdem wird es immer schwieriger, Deutschlehrende zu finden und gibt es fast keine Schüler 1die sich für das Fach Deutsch begeistern. (Verkuil, 2015)Den Niederländern wird langsam bewusst, dass es langsam mehr Aufmerksamkeit für den Mangel an Deutschsprachigen in den Niederlanden gibt. Die ‘actiegroep Duits Mach mit!’2 setzt sich schon einige Jahren für die deutsche Sprache in den Niederlanden ein.

In einem sogenannten ‘kamerbrief’ (interner Brief der Regierung) der Kultusministerin Dr. Bussemaker wurde besprochen, wie mehr Aufmerksamkeit und Interesse für die deutsche Sprache in den Niederlanden kreiert werden könnte. (Ministerie van Onderwijs, Cultuur en Wetenschap, 2014) Aus dem Brief wird klar, dass der deutsche Botschafter die Lage der deutschen Sprache in den Niederlanden als Besorgnis erregend betrachtet und dafür plädiert, die Sprache Deutsch im MBO (berufsbildender Sekundarunterricht der Oberstufe) als Pflichtfach einzuführen. Die Kultusministerin schreibt aber, dass Sie im Moment noch keinen Anlass sehe Deutsch im MBO tatsächlich als Pflichtfach einzuführen. Sie erwähnt (Ministerie van Onderwijs, Cultuur en Wetenschap, 2014), dass Sie die MBO-Einrichtungen im Grenzgebiet auf die Wichtigkeit der deutschen Sprache in der Region hingewiesen habe und sie gebeten habe, bei der Erstellung der Curricula diese Wichtigkeit der Sprache zu berücksichtigen. Außerdem erwähnt Bussemaker, dass Sie die ‘Actiegroep Duits’ unterstützt. Es gibt also nicht nur einen Bedarf an Menschen mit Kenntnissen der deutschen Sprache, sondern auch der deutschen Kultur. Kenntnisse einer Sprache reichen allein nicht aus, um erfolgreich in einer interkulturellen Situation interagieren zu können (Agar, 1994). Außerdem ist es für die persönliche Entwicklung einer Person und für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden von großer Bedeutung, dass Niederländer die deutsche Sprache beherrschen und die deutsche Kultur verstehen.

Wie das Duitsland Instituut Amsterdam in dem Rapport Belevingsonderzoek Duits 2014 feststellt, ist die erste Assoziation, die VMBO-Schüler (berufsbildender Sekundarunterricht) mit Deutschland haben: Bier, Bratwurst und Schnitzel. Dieses Deutschlandbild ist nicht negativ und positiver als eine Assoziation mit dem Zweiten Weltkrieg, aber beruht auf Klischees und viel weniger auf tatsächlichen Kenntnissen über das Land (DIA, 2014). Da die Hälfte der Oberschüler auf VMBO-Niveau unterrichtet wird und später im MBO unterrichtet wird, hat dies große Folgen für die Kenntnisse über die deutsche Sprache in den Niederlanden. (DIA, 2014) Hängt diese Assoziation mit dem Mangel an Landeskunde bzw. soziokultureller Kompetenz zusammen? Inwiefern werden Kenntnisse des Landes und der Kultur bzw. der soziokulturellen Kompetenz in den Lehrwerken und im Unterricht von den Lehrenden vermittelt? Sprache und Kultur müssen miteinander verknüpft werden, wenn man erfolgreich in einer interkulturellen Situation interagieren möchte (Agar, 1994). Wäre ein Mangel an dieser soziokulturellen Kompetenz der Grund für diese Vorurteile/Stereotype und das ‚negative‘ Deutschlandbild? Entscheiden Schüler sich deswegen kaum für das Fach Deutsch, weil sie nicht ausreichend von anderen Themen als nur Grammatik begeistert werden? Van Der Knaap erklärt, dass die deutschen Dozenten nur in den Niederlanden bleiben, “wenn sie sich verlieben’’ (Verkuil, 2015). Und das gilt auch für die niederländischen Schüler; sie bleiben (entscheiden sich für die Fremdsprache Deutsch), wenn sie sich verlieben. Bieten die Lehrwerke und die Deutschlehrenden die Schüler die Möglichkeit sich in Deutschland zu verlieben?

Diese Fragen stehen in dieser Masterarbeit zentral, die eine ergänzende Teilstudie zu dem ‚Belevingsonderzoek Duits 2014‘ ist. In dieser Masterarbeit steht das Thema die Vermittlung von soziokultureller Kompetenz in Lehrwerken und im Unterricht der Lehrenden im Mittelpunkt. In dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern das Lehrwerk Na Klar! und die Lehrende soziokulturelle Kompetenz vermitteln.

Zunächst wird die relevante Theorie, die zur Beantwortung der Frage beiträgt, besprochen. Hier werden unter anderem Begriffe wie Landeskunde, soziokulturelle Kompetenz und interkulturelle Kompetenz erklärt. Außerdem werden einige wichtigen Ansätze, die von großer Bedeutung im Fremdsprachenunterricht sein können, besprochen. Im dritten Kapitel wird die Hauptfrage die in dieser Arbeit im Mittelpunkt steht, behandelt. Auch werden in diesem Kapitel die Teilfragen aufgestellt.
Im folgenden Kapitel wird besprochen, welche Methode verwendet wird, um die Forschungsfrage zu beantworten und wie die Teilfragen operationalisiert werden können. Das nächste Kapitel behandelt die Analyse. Hier werden die Ergebnisse dargestellt. Zunächst wird im siebten Kapitel über die Ergebnisse diskutiert. Auch werden hier die Teilfragen analysiert, wodurch schon eine Antwort auf die Hauptfrage zustande kommt. Anhand der Literatur wird versucht, die Ergebnisse zu erklären.
Danach werden in der Reflektion einige Beschränkungen dieser Arbeit besprochen und letztendlich wird im letzten Kapitel ein Fazit gezogen, hier werden also die Ergebnisse und die Antwort auf die Hauptfrage nochmals kurz wiedergegeben.



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